5 Jahre Streuobstpakt Bayern: Verantwortung für kommende Generationen

2021 wurde der Bayerische Streuobstpakt auf den Weg gebracht. Seither arbeiten Landwirtschaft, Naturschutz, Verbände und viele Ehrenamtliche gemeinsam daran, das Ziel von einer Million zusätzlicher Streuobstbäume bis 2035 zu erreichen. Rund 670 Millionen Euro stellt der Freistaat dafür bereit. Die Umsetzung erfolgt über vier Hauptförderprogramme, die Pflanzung, Pflege und Beratung finanzieren. Rund 250.000 Streuobstbäume wurden seither neu gepflanzt, 125.000 weitere bewilligt. „Ein immenser Erfolg, für den ich bereits vor 2021 bzw. dem Versöhnungsgesetz von 2018 intensiv geworben habe“, freut sich der Stimmkreisabgeordnete des Kreises Roth im Bayerischen Landtag Volker Bauer.
Den Erhalt und die Förderung unserer Streuobstwiesen bezeichnet der Kammersteiner CSU-Politiker als „echtes Herzensthema“, bei dem er auch seit Jahrzehnten selbst Hand anlegt. „Streuobstweisen verbinden Naturschutz, regionale Wertschöpfung und gelebte Heimatpflege auf einzigartige Weise. Es ist wichtig, dass wir die Streuobstwiesen und das Engagement für ihren Erhalt an die nächsten Generationen weitergeben.“
Heute, bilanziert Bauer, zeigt sich: „Es war eine gute Entscheidung mit Blick auf den großen Naturreichtum unserer Streuobstwiesen, die Vielfalt auf ihnen gewonnener regionaler Obstprodukte und zahlreiche engagierte Initiativen, die Anpacker aller Generationen zusammenbringen.“ Es werde deutlich, dass Streuobstwiesen mehr sind als wertvolles Kulturgut und Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. „Der Bayerische Streuobstpakt ist weit mehr als ein Naturschutzprojekt – er ist ein starkes Zeichen für Heimat, Nachhaltigkeit und Verantwortung für kommende Generationen“, unterstreicht Bauer.
Als lange Jahre im Vogelschutz Aktiver hatte der CSU-Abgeordnete bereits 2014 für eine Ausweitung des kommunalen Engagements bei den Bürgermeistern im Kreis Roth geworben. Nach Verbändegesprächen mit dem BBV im Kreis Roth, dem Bayerischen Jagdverband und dem Landesbund für Vogelschutz regte Bauer außerdem schon 2017 eine Förderung von „mehr biodiversitätsfördernden Strukturen“ in der Agrarlandschaft an. Diese Forderung wurde mit dem Streuobstpakt umgesetzt. Die flächendeckende Umsetzung des Streuobstpakts lobte daher auch der Vorsitzende des LBV Dr. Norbert Schäffer beim Jubiläumsevent im Bayerischen Landtag.
