2026 fließen rund 7 Mio. Euro RZWas-Förderung in den Kreis Roth

Die Sicherstellung der Daseinsvorsorge ist eine der wichtigsten Aufgaben der Städte und Gemeinden im Freistaat. Dabei geht es vor allem um die Gewährleistung einer für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbaren Versorgung mit Trinkwasser und einer funktionierenden Abwasserentsorgung. Viele Kommunen haben sich für diese Aufgabe in Zweckverbänden zusammengeschlossen. Nach Jahrzehnten gilt es, die Infrastruktur zukunftsfähig zu machen. Eine kostspielige Aufgabe, vor allem in Flächenkommunen. Der Freistaat springt 2026 jedoch zahlreichen Kommunen im Kreis Roth bei.

„Insgesamt unterstützen wir unsere bayerischen Kommunen mit über 163 Millionen Euro. Fast 7 Millionen Euro an Förderzusagen für Anfang und Mitte 2026 wurden jetzt an Kommunen im Landkreis Landkreis Roth verschickt. Knapp 1,1 Mio. Euro gehen nach Greding“, so CSU-Landtagsabgeordneter Volker Bauer. Von Einzelförderungen zwischen 22.312 bis 614.030 Euro profitieren Abenberg, Allersberg, Georgensgmünd, Greding, Hilpoltstein (mit zwei Millionen Euro größte Empfängerin) Kammerstein und Wendelstein/Schwanstetten.

Der Andrang auf die RZWas-Förderung sei ungebrochen hoch, blickt Bauer zurück. Das Bayerische Umweltministerium sowie Landtagsabgeordneter Bauer und seine Kollegen im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags haben Anfang 2024 die auslaufenden RZWas2021-Richtlinien evaluiert und Eckpunkt für die von 1.4.2025 bis 31.12.2028 gültige RZWas2025-Richtlinie erarbeitet. 2021 bis heute wurden bayernweit deutlich über 1.000km Wasserleitungen, 600km Abwasserkanäle sowie 400km Verbundleitungen zur Sicherstellung der Wasserversorgung in Trockenjahren unterstützt.

Die Fördersystematik wurde weitgehend beibehalten, interkommunale Zusammenarbeit bei der Betriebsführung mit einem neuen Fördergegenstand noch weiter gestärkt und die Härtefallschwellen zur besseren Förderung im Raum mit besonderem Handlungsbedarf (RmbH), zu dem der Kreis Roth auf Initiative durch MdL Volker Bauer 2016 gehört, von 25 auf 15 Prozent abgesenkt. Im Ergebnis werden mit der RZWas-Förderung weiterhin nicht nur Kommunen und Anschlussnehmer entlastet, sondern auch der regionale Tiefbau gefördert. Seit 2021 wurden bayernweit über 2 Milliarden Euro an Investitionen angestoßen.