Bauer-Anregung zu Wohnbau aufgegriffen

Kreis Roth (dn) Im Dezember 2017, „in Zeiten, in denen die Themen „Flächenverbrauch“und „bezahlbarer Wohnraum“ immer wichtiger werden“ regte CSU-Landtagsabgeordneter Volker Bauer gegenüber dem damaligen Innen- und Bauminister Joachim Herrmann, durch die Auslobung eines staatlichen Architektenwettbewerbs, an, diejenigen auszuzeichnen, die „sich Gedanken darüber machen, wie günstiger Wohnraum […] so entstehen kann, dass wenig Fläche benötigt wird [und] dabei Wohnraum entsteht, der dem Lebensgefühl der Bürgerinnenund Bürger in den verschiedenen Regionen Bayerns entspricht.“ Bauer sandteseinen Vorschlag unter dem Betreff „Bavarian Bauhaus 2020“ ans Ministerium.

„Manchmal muss man eben etwas warten. Und hinnehmen, dass der Titel jetzt „Lückenfüller“ und nicht „Bavarian Bauhaus“ ist“, so der Kammersteiner CSU-Mann schmunzelnd. Nach 1,5 Jahren wird nun – als hätte es Bauer vorhergesehen – im Februar 2020 ein solcher „Bayerischer Wohnungsbaupreis“ verliehen. In den Blick genommen werden zwischen 2014 und 2019 entstandene Gebäude, auf „in ihrer bisherigen Funktion nicht mehr benötigte oder brachliegende Ariale, bebaute, aber untergenutzte Grundstücke, Baulücken in urbanen Stadtbereichen, Wohnquartiere mit aufgelockerter Bebauung und Nachverdichtungspotential, dauerhaft leerstehende oder nur teilgenutzte Gebäude [und] Häuser mit Erweiterungs- und Aufstockungsmöglichkeiten“, wie Staatsminister Dr. Hans Reichhart mitteilt.

Bis zum 11. November können sich unter www.wohnen.bayern.de solche Projekte bewerben, „die gleichermaßen stadträumliche, wohnungsbaulicheund baukulturelle Qualitäten aufweisen. Interesse besteht insbesondere an Maßnahmen, die zeigen, wie gute und zukunftsgerichtet Wohnungen zuerschwinglichen Preisen entstehen können.“